Anschrift:

Kolpingfamilie Rottenburg

Jahnstraße 23

84056 Rottenburg


Letzte Aktualisierung:

Montag, 03. Juni 2024

    K O R  O N  A

KOLPING  ROTTENBURG  NACHRICHTEN              Nr. 4

Februar 1999-

 

Die Kolpingfamilie - eine Weggemeinschaft

 

Weggemeinschaft - das bedeutet gemeinschaftliches Unterwegssein. Das ist sicher mehr als ein zufälliges Nebeneinander vieler einzelner, die sich vielleicht in die gleiche Richtung bewegen. Weggemeinschaft - das bedeutet das freiwillige Zusammengehen, und zwar auf ein vorher festgelegtes Ziel, auf das man sich verständigt hat. Wenn dieses Ziel gesetzt ist, steht die Richtung fest, in die es losgehen soll. Wer in die Gegenrichtung will, muß sich anders orientieren.

 

Wer sich auf diesen gemeinsamen Weg einläßt, muss das Ziel kennen und es bejahen, er soll ja kein Mitläufer sein! Der Weg kann anstrengend sein, da ist es wichtig, daß sich alle über Ziel und Richtung klar sind. Gemeinsam unterwegs sein - das erfordert keinen Gleichschritt. Es kann schnellere und Iangsamere Weggefährten geben, und da stellt sich schon die Frage, wie mit einem unterschiedlichen Tempo umgegangen werden soll. Zählen die Schnellsten, und die Langsameren bleiben auf der Strecke? Oder orientiert man sich am Langsamsten, der alle anderen aufhält? Ein Mittelweg könnte die Lösung sein, wo man sich gegenseitig hilft, ein ziemlich einheitliches Tempo einzuhalten und auch durchzuhalten. Das bedeutet aber, aufeinander einzugehen. Hilfestellung zu leisten, gelegentlich aber auch zu bremsen.

 

Auch unsere Kolpingfamilie soll als Weggemeinschaft betrachtet werden, bei der es wichtig ist, dass alle Kräfte mobilisiert werden, um gemeinsam Hindernisse zu überwinden. Weggemeinschaft bedeutet auch Offenheit, bei der es möglich sein muß, unterwegs auszusteigen, wenn einer nicht mehr kann oder will. Es muß aber auch möglich sein, unterwegs dazuzustoßen, ohne von Anfang an dabeigewesen sein zu müssen.

Die Kolpingfamilie als Weggemeinschaft versteckt sich nicht. Ihre Mitglieder lassen andere nicht im Unklaren darüber, wohin sie wollen und warum sie ihr Ziel erreichen wollen. Sie zeigen sich, bekennen sich, verfolgen offen ihr Ziel, ihren Weg.

 

Denken wir als Mitglied unserer Kolpingfamilie einmal darüber nach, welche Position wir in dieser Weggemeinschaft einnehmen. Haben wir immer noch das Ziel vor Augen, das wir uns damals vorgenommen haben? Wenn vielleicht nicht mehr, sollten wir versuchen, uns als aktives Mitglied wieder in diese Weggemeinschaft einzuordnen und dabei mitzuhelfen, das Leben in Kirche und Gesellschaft verantwortlich mitzugestalten. Orientieren wir uns am „Wegweiser Kolpingfamilie“, der uns helfen kann, gemeinsam mit anderen dieses Ziel zu erreichen!

 

 

 

 

 

Rückblick

 

In den vergangenen Monaten ereignete sich in unserer „Weggemeinschaft“ unter anderem folgendes:

 

12 September: Das bisherige Grillfest des Familienkreises im Zineckergarten (ohne Unterbrechung seit 1984) fand heuer erstmals aufgrund der großen Teilnehmerzahl als sogenanntes Mitgliederfest im neuen Pfarrheim statt. Leider spielte das Wetter nicht mit, so daß die Grillstation in der Halle aufgebaut und der Aufenthalt sich auf die Räume im Pfarrheim beschränken musste. Trotzdem, ein rundum gelungenes Fest mit rund 130 Mitgliedern die sich alle wohl fühlten in der Gemeinschaft. Höhepunkt war nach einem Wortgottesdienst die Segnung unserer Kellerräume durch Präses Dekan Rabl.

Ein Dankeschön geht an alle Spender für Speis’ und Trank, vor allem an Familie Peter Wiesmüller sowie an Familie Franz Strixner für die Beschaffung der Hüpfburg.

 

18. September: Die Generalversammlung, erstmals im neuen Pfarrheim, ging glatt über die Bühne. Nachdem die Vorstandschaft nicht zu wählen war, standen im Mittelpunkt die Tätigkeitsberichte, die Alexandra Eicher und Gottfried Wiesmüller im voll besetzten Gerhardinger-Zimmer vortrugen sowie die Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft von Josef Häupl und Johann Lang. Viele der neu angeschafften, in der GV vorgestellten „Kolping-Baseballmützen“, gleichermaßen für jung und alt geeignet, fanden schnell neue Besitzer.

 

3. Oktober: Leider ging die Hoffnung, erstmals den Sieg beim Bezirks-Kegelturnier nach drei Vizemeistertiteln zu erringen, nicht in Erfüllung. Ein undankbarer vierter Platz war dieses Jahr die Ausbeute, die KF Pfeffenhausen konnte sich dagegen über den Meistertitel freuen.

 

10. Oktober: Unsere Herbst-AItkleider- und Altpapiersammlung brachte insgesamt ein gutes Ergebnis. Trotz zweier (gewerblicher) Sammlungen, die „zufällig“ kurz vor unserer Aktion im Stadtgebiet stattfanden, erreichten wir mit 6,4 to Altpapier und 5,5 to Altkleidern ein gutes Ergebnis. Der Bevölkerung sei an dieser Stelle für ihre Treue zu uns gedankt, was sicherlich auch als Zeichen für eine stets korrekte und zuverlässige Abholung des Sammelmaterials angesehen werden kann. ln diesem Zusammenhang eine Bitte: Seit kurzer Zeit sind auch in Oberotterbach (Kinderspielplatz) und Unterlauterbach (Parkplatz an der Kirche) Altkleider-Sammelcontainer aufgestellt. Da die Einwurfkontingente dort nicht so hoch sein können, bitten wir, um die Standorte aufrechtzuerhalten, Sammelgut, wenn irgendwie möglich, bis auf weiteres zu diesen Plätzen zu bringen.

 

10./11./17./18. Oktober: Nicht nur Wochen, sondern schon Monate vorher begannen die Vorbereitungen für eine nach fünf Jahren wieder stattfindende große Theateraufführung auf der Bühne im neuen Pfarrheim.

„Die Honoratioren von Keitersberg“ - so der Name des Stückes, sorgte schon vor den insgesamt fünf Aufführungen für Gesprächsstoff. Armin Gärtner, der die Initiative für das Theaterspiel wieder ergriff, hatte ein Stück ausgewählt, das einmal abwich von den gängigen Vorstellungen der bekannten Komödien. Auch wenn die Verwendung einiger sakraler Gegenstände und die kirchlichen Handlungen des „Pfarrers von Keitersberg“ in keiner Szene irgendwie anstößig wirkten, so waren doch im Vorfeld kritische Stimmen zu hören, welche den Inhalt des Stückes skeptisch sahen. Umsomehr war den elf Darstellern ein größer Erfolg beschieden, denn alle, ob „alte Hasen“ oder „Neulinge“ überzeugten durch ihre Leistungen, die durch das Publikum mit viel Beifall und Begeisterung aufgenommen wurden. Wir hoffen, daß Armin Gärtner schon Überlegungen für ein neues Stück hegt und seine Schauspielertruppe bereits heute auf eine neue Einstudierung „heiß ist“.

Aufgewertet wurden die Vorstellungen zusätzlich durch die Gstanzlsänger Michael und Alfred Lang, begleitet von Walter Hatzl auf dem Akkordeon. Nicht als Pausenfüller, sondern als begeisterndes Trio verstanden sie es, Rottenburger „Honoratioren“ nicht gerade sanft anzupacken und hatten dabei natürlich große Lacherfolge.

Eine Meisterleistung erbrachten euch Erich Buchner und Sebastian Zellner, die eine Theaterkulisse vollständig neu zusammenbauten und aufstellten. Der Dank an dieser Stete gilt weiter den beiden Regisseurinnen Resi Gärtner-Röll und Annemarie Obermeier sowie Christa Jobst für die Maskenbildung und all jenen, die durch ihr Mithelfen dafür sorgten, daß die Aufführungen zu einem lange in Erinnerung bleibenden Erfolg für unsere Kolpingfamilie geworden sind.

 

21. November: Zum Alpamare nach Bad Tölz fuhr die Kolpingjugend. Viel Spaß hatten die 16 Kinder und Jugendlichen (und auch die acht Erwachsenen) an den vielfältigen Möglichkeiten in diesem Erlebnisbad.

 

27.-29. November: Am Familienwochenende des Bezirks in Lambach beteiligten sich von unserer Kolpingfamilie über vierzig Erwachsene und Kinder.

Die Kinder hatten ihre Freude an den guten Schneeverhältnissen und mit den Schlitten konnten sie Winterfreuden genießen. Die Erwachsenen informierten sich am Seminartag über „Scientology“ - ein Thema, das nach wie vor brisant ist, von den beiden namhaften Referenten leider jedoch in nicht gerade überzeugender Weise behandelt wurde

 

5. und 6. Dezember: Beim Nikolausdienst hatten die Nikoläuse Franz Gärtner, Werner Gärtner, Manfred Gößwald, Bernhard Gammel, Manfred Zormeier und Franz Moises mit ihren Krampussen rund achtzig Besuche zu absolvieren. Aufgrund des reichlich gefallenen Neuschnees waren diesesmal „Nikolaus- Schlitten“ angebrachter gewesen als der motorisierte Untersatz.

Zweitausend Mark wurden aus dem Erlös je zur Hälfte an Peter Fischer nach Südkorea und Peter John nach Südindien weitergeleitet.

 

5. und 6. Dezember: Neben dem Nikolausdienst waren auch noch viele Mitglieder beim Christkindlmarkt zwei Tage voll beansprucht. Der Schnee, den man sich die letzten Jahre vergebens wünschte, kam dieses Jahr mehr als reichlich. Die Organisation des Gewerbevereins war diesmal wohl etwas überfordert, so dass nicht alles wie gewohnt ablief. Der Standort unserer beiden Verkaufshütten in der Marktstraße war nicht unbedingt der beste; für 1999 würden wir uns gerne wieder mitten im Geschehen des Christkindlmarktes platziert sehen.

Bemerkt sei an dieser Stelle, daß unsere Mitglieder Albert Buchberger und Franz Moises durch ihren enormen Arbeitsaufwand für den Gewerbeverein beträchtlichen Anteil am Ablauf des Christkindlmarktes haben.

 

12. Dezember: Aufgrund der gedrängten Termine im Monat Dezember hat sich - wie voriges Jahr erstmals schon durchgeführt - die Zusammenlegung des Kolpinggedenktages und der vorweihnachtlichen Feier als sinnvoll bewährt. Beim Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche, der von Präses Dekan Rabl zelebriert und vom Jugendchor der Kolpingfamilie feierlich gestaltet wurde, hatten sich viele Mitglieder eingefunden. Anschließend erfolgte der Fackelzug zum Frauenwald - wo im Lichterschein und bei viel Schnee mit Texten und Liedern, die von unseren Kolpingmädchen mit ihrem Flötenspiel begleitet wurden, sich eine besinnliche Stimmung verbreitete. Im Pfarrsaal ließen sich dann die rund achtzig Teilnehmer Punsch und Stollen schmecken.

 

18. Dezember: Die Kolpingjugend traf sich im Kolpingkeller zu ihrer Adventfreier Nach dem besinnlichen Teil, der das Thema „Licht“ zum Inhalt hatte, wurden anschließend die selbstgebackenen Plätzchen gekostet.

 

31. Dezember: Zum Silvesterfest im neuen Pfarrheim ging´s hoch her. Im Keller traf sich die Kolpingjugend in Abendgarderobe und ließ es sich beim Fondue gut gehen. Die nicht mehr ganz junge Generation richtete sich mit ihren Kindern im Gerhardinger- Zimmer ein und verzehrte den mittlerweile schon Tradition gewordenen Leberkäse und die mitternächtliche Gulaschsuppe. Von Bernhard Gammel gezeigte Dias der Grillteste vergangener Jahre des Familienkreises ließen die Zeit bis zur Jahreswende rasch vergehen. Gemeinsam wurde dann das Silvester-Feuerwerk bestaunt. Leider gelang es auch heuer wieder nicht, Gottfried Wiesmüllers „Spezial-Luftballon“ in der Luft zu erlegen; etwaige Treffer prallten einfach an ihm ab, erst aus nächster Distanz wurde er durchlöchert.

 

1. Januar: Nach dem Aufräumen der Überreste des Silvestertestes wurde sozusagen in einem Aufwasch die von Gottfried Wesmüller besorgte neue Faschingsdekoration für den Pfarrsaal in einem nachmittäglichen Arbeitseinsatz angebracht. In vollem Ornat präsentierte sich der Pfarrsaal für die Faschingsveranstaltungen.

 

16. Januar: Der Kolpingball im Eigenstettersaal, mittlerweile der letzte von früher elf Vereinsbällen, war sehr gut besucht. Bereits nach dem Vorverkauf konnte die gute Nachricht von einem ausverkauften Saal verkündet werden. Die „Muppets“ spielten heuer zum erstenmal beim Kolpingball und verabschiedeten sich erst um 3 Uhr früh von den noch in großer Zahl anwesenden Ballgästen, darunter erfreulicherweise viele Mitglieder. Zu mitternächtlicher Stunde wurde Agnes Ziegler in großer Runde die Gratulationscour zu einem runden Geburtstag zuteil.

 

7. Februar: Beim Bunten Nachmittag bzw. Abend der Pfarrei war auch die Theatergruppe der Kolpingfamilie vertreten. Beim Stück „Neuwahlen“ unter dem Vorsitz von Armin Gärtner wurde in lustiger Weise dargestellt, wie die Wahl einer Vorstandschaft zustande kommt; Ähnlichkeiten mit der Generalversammlung bei der KF waren aber nicht einmal ansatzweise zu erkennen. Bei der „Hochzeitsreise“ zeigten Birgit Keil und Georg Wagner am italienischen Badestrand, wer von den Daheimgebliebenen mit welchen Urlaubsgrüßen bedacht wird. Der Jugendchor, sämtliche Sängerinnen und Sänger als Beduinen verkleidet, gab zu Beginn der Vorstellungen das „Lama“ zum besten.

 

16. Februar: Die Kolpingjugend beteiligte sich am Faschingsumzug in Pfeffenhausen als „McDonalds-Pomnes-Tüten“ - eine wirklich originelle Idee!

 

 

Aus der Vereinschronik

 

 

Was ereignete sich in der Kolp4ngfamilie

 

vor 10 Jahren?

 

-           Zum Kolpingball im Januar konnte Vorsitzender Hermann Steffling sich über einen ausgezeichneten Besuch freuen, die „Shaddows“ sorgten für die musikalische Gestaltung. Damals hieß es noch: „Die Kürze der närrischen Zeit bescherte den Veranstaltern gut besuchte Bälle“ (mittlerweile gibt es nur mehr unseren Kolpingball!)

 

 

-           Ende Februar wurde ein dreitägiges Ski-Wochenende am Sudelfeld (Agfa-Hütte) organisiert. Während am ersten Tag strahlendes Wetter herrschte, verschlechterte sich das Wetter die restlichen Tage zusehends, was jedoch der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Am Sonntag wurde zum gemeinsamen sonntäglichen Kirchgang aufgebrochen, „aus dem Gottesdienstbesuch wurde jedoch leider nichts, weil der Geistliche trotz Ankündigung nicht erschienen war.

 

-           Ein in Rottenburg nicht unbekannter Referent, Ernst Beier aus Regensburg. sprach am 6.4.1989 über „Europa und den Auftrag Adolph Kolpings“.

 

-           Über die Generalversammlung 1989 berichtete der Chronist leider nichts, lediglich eine Anwesenheitsliste mit 42 Teilnehmern kann nachgelesen werden.

 

 

vor 20 Jahren?

 

-           Den Kolpingball am 3.02.1979 eröffneten Franz und Hilde Lang zu den Klängen der Rottenburger Tanzkapelle „Stops“. Da der Saal nicht ganz gefüllt war, war es für die Tanzlustigen ein Vergnügen, ihre Runden auf dem Parkett zu drehen.

 

-           Am 4.03.1979 fand die seinerzeit jährliche Kegelvereinsmeisterschaft im Gasthof Summer statt. Mit 185 Holz wurde Bernhard Gammel erstmals Sieger vor Gottfried Wiesmüller und Sebastian Zellner.

 

 

-           Beim KJR-Quiz für junge Staatsbürger am 15.03.1979 erreichte das Team der Kolpingfamilie einen stolzen 3. Platz unter 69 teilnehmenden Mannschaften.

 

-           In der Generalversammlung am 4.05.1979 unter dem alten und neuen Vorsitzenden Franz Lang wurde eine Beitragserhöhung auf monatlich DM 2,50 beschlossen. Der Mitgliederstand einschließlich Jungkolping wurde mit 68 bekannt gegeben.

 

 

-           Am 16.05.1970 fand in Münster eine Maiandacht statt. Im Anschluß daran sprach der frühere Generalpräses Heinrich Fischer zum Thema „Christlich gelebte Ehe und Familie heute“.

 

 

Vor 30 Jahren?

 

-           Am 18.01.1969 fand im Gasthof Streibl der Jugendfasching statt, zu dem der Eintritt nur mit Masken möglich und Tanz mit „Stereo-Anlage“ angesagt war!

 

-           Am 21.02.1969 führte Helmuth Zellner die Kolpingssöhne in Wort und Ton in die Verdi-Oper „Die Macht des Schicksals“ ein.

 

-           Ein großes Glaubensseminar mit vier Vorträgen fand in der Zeit vom 6.03.1969 bis 27.03.1969 statt, an dem auch die Kolpingmitglieder sich rege beteiligten. Interessant, dass pro Abend DM 0,50 Eintdtt erhoben und eine Dauerkarte zu DM 1,50 für alle Vorträge angeboten wurde.

 

-           Ein großes Ereignis war die viertägige Frankreichfahrt nach Verdun vom 4.04. bis 7.04.1969. Die gesamte Fahrt wurde „wegen der gewahrten guten Kameradschaft und Disziplin zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis“.

 

-           In der Generalversammlung am 2.05.1969 wurde Wolfgang Zellner Nachfolger im Amt des Seniors von Alfred Lang, der einstimmig aufgrund der verwaisten Kaplanstelle zum Vizepräses gewählt wurde. Das Schlusswort zur Versammlung sprach Pfarrer Alois Steinberger und dankte der Kolpingfamilie für die geleistete Arbeit.

 

 

Vorschau

 

 

Voller Erwartung sehnen gut 40 Mitglieder die Pfingstwoche herbei. Aus einer vor einigen Monaten geborenen Idee, eine Reise nach Rom mit Kindern zu unternehmen, hat sich Mittlerweile ganz konkret die Realität ergeben. Unser Mitglied Irene Amberger hat über das elterliche Reisebüro ein Programm zusammengestellt, durch das mit Kindern das antike und kirchliche Rom interessant, und nicht belastend, erfahren und erlebt werden kann. Die Teilnehmer freuen sich alle auf eine sicherlich erlebnisreiche und beeindruckende Woche im Kreise Gleichgesinnter.

 

 

 

 

Korona aktuell

 

Der Ausbau bzw. die Fertigstellung der Räume im Keller des Pfarrheimes hat weitere Fortschritte gemacht. In den letzten Monaten wurden die neue Küche und der Getränkeautomat installiert bzw. in Betrieb genommen; die Einrichtung wurde weiter vervollständigt mit einer Sitzgruppe, einem nagelneuen Fernsehgerät, Lampen, Wandtapeten und als Blickfang eine Theke mit sechs Barhockern aufgestellt.

Im Gang wie in der Küche wurden die Holzdecken, in den Toiletten die Sanitärausstattung angebracht.

Schon seit Monaten wird nun mit viel Engagement in unseren Kellerräumen gearbeitet. An dieser Stelle möchte „KORONA“ stellvertretend für alle Helfer vor allem aber Andreas Klingshirn, Robert Seitz und Albert Buchberger ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die ungezählten Stunden aussprechen, mit denen sie Großartiges geschaffen haben. Dank gilt auch Armin Gärtner (Fa. Gerschwitz) für die Unterstützung bei der Materialbeschaffung.

Billard, Dart, Kicker und Tischtennis sind in kurzer Zeit zu einem stark frequentierten Treffpunkt der Kolpingjugend geworden. Erfreulich, daß es bisher ohne Hausordnung recht diszipliniert zugegangen ist, was auch die Bitte der Verantwortlichen für die Zukunft ist. Lediglich hin und wieder ist von einigen Benutzern wohl „übersehen“ worden, daß der Unrat den Weg zur Mülltonne nicht gefunden hat.

 

Der Jugendtreff ist auch mit einem Telefonanschluß ausgestattet, unter 915017 und 915018 kann dort angerufen werden.

 

Anfängliche, durchaus auch berechtigte Bedenken der Kirchenverwaltung bezüglich der Genehmigung eines Fernsehanschlusses für den Kellerraum sind zwischenzeitlich aufgehoben, nachdem durch technische Sicherungsmaßnahmen der Empfang kinder- bzw. jugendgefährdender Sendungen verhindert werden kann.

 

Freuen wir uns, daß in relativ kurzer Zeit auf die Initiative unseres 1. Vorsitzenden aus leeren Kellerräumen ein attraktiver und alternativer Jugendtreff (aber nicht ausschließlich - auch für erwachsene Kolpingmitglieder zum Besuch und zur Nutzung empfohlen) geworden ist, der eigentlich keine Wünsche mehr offen läßt.

Persönliches

 

-              Unser Ehrenmitglied Josef Wiesmüller feierte am 30.12.1998 bei bester körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag.

 

-              Vizepräses Michael Neuberger wurde vor kurzem zum Pastoralreferenten ernannt.

-              Ihre Verlobung feierten unsere Mitglieder Alexandra Thiem und Florian Schneider.

 

-              Unser Mitglied Sebastian Zellner wird ab 1. Mai als Nachrücker sein Mandat im Rottenburger Stadtrat antreten.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

 

 

Mitgliederentwicklung

 

In unserer Kolpingfamilie können wir als neue Mitglieder begrüßen:

Gumplinger Barbara, Gumplinger Florian, Hatzl Walter, Steininger Johann, Steininger Magdalena, Steininger Marlene, Traublinger Regina.

Ausgetreten sind im 2.Halbjahr 1998 zwei Mitglieder.

 

Zum 31 12.1998 hatte die Kolpingfamilie Rottenburg 253 Mitglieder!

 

 

 

Zu guter Letzt

 

Hoffnungsvolle Blicke der Kolpingjugend -

 

-           auch in eine hoffnungsvolle Zukunft unserer Kolpingfamilie?!

 

 

 

Impressum:

Herausgeber:                         Kolpingfamilie Rottenburg

Redaktion:                               Bernhard Gammel

Vervielfältigung:                      Kath. Pfarramt Rottenburg