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Kolpingfamilie Rottenburg

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84056 Rottenburg


Letzte Aktualisierung:

Montag, 03. Juni 2024

    K O R  O N  A

KOLPING  ROTTENBURG  NACHRICHTEN              Nr. 5

November 1999

 

In die Bundesversammlung im Jahr 2000 in Dresden wird ein von der Programmkommission erstellter Leitantrag für ein neues Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland eingebracht. Der Diskussionsentwurf trägt den Titel „Kolping - Handeln in Solidarität“. Das Arbeitspapier umfasst als Schwerpunkte die Bereiche Familie, Arbeitswelt und Internationale Partnerschaft, mit denen eine Profilierung als katholischer Sozialverband in Gesellschaft und Kirche erkennbar werden soll.

 

Einige Aussagen des Arbeitspapiers seien an dieser Stelle auszugsweise - ohne Vornahme einer Wertung - wiedergegeben:

 

… Die Kolpingfamilie begleitet und trägt den einzelnen als familienhafte Weggemeinschaft. Hier geben und empfangen Menschen Orientierung und Lebenshilfe.

 

… Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die Gemeinschaft erfüllt die Aufgaben, die über die Kräfte des einzelnen hinausgehen.

 

… Wir leben und fördern soziales Bewusstsein in Gesellschaft und Kirche.

 

… Wir sind in der katholischen Kirche zu Hause, mit der Offenheit zu einer respektvollen und praktizierten christlichen Ökumene.

 

… Kolping bietet Raum für Ehe und Familie, für das Zusammenleben von Eltern und Kindern und der verschiedenen Generationen.

 

… Kolping misst einer menschenwürdigen Gestaltung der Arbeitswelt eine besondere Bedeutung zu.

 

… Kolping arbeitet mit Menschen in anderen Ländern ideell, personell und materiell zusammen. Kolping weckt Verständnis und Toleranz für andere Kulturen.

 

Dies sind ohne Zweifel hohe Anforderungen, die das Kolpingwerk an sich selbst und seine Mitglieder stellen wird.  Vom Grundsatz her sind sie - in dieser oder ähnlicher Form - in unserer täglichen Vereinsarbeit schon vorzufinden. Mit einer glaubwürdigen Einstellung und einem an dem Leitbild Kolpings orientierten Leben können wir zur Veränderung einer immer mehr sich orientierungslos und werteneutral gebenden Gesellschaft beitragen.

 

 

Rückblick

 

Über unsere Kolpingfamilie gibt es - unter anderem - über die vergangenen Monate folgendes zu berichten:

 

18. Februar:                  Beim Vortragsabend referierte Prof. Dr. Georg Spitzlberger über das „Leben und die Lehre Albert Schweitzers“. In einfühlsamer Weise wurde das Lebenswerk dieses bedeutenden Menschen den 33 Zuhörern nahe gebracht.

 

20. März:                      Die Altkleider-Altpapier-Frühjahrssammlung ergab wieder ein gutes Sammelergebnis. Der Textilcontainer konnte ganz gefüllt werden, was trotz der im Stadtgebiet ganzjährig aufgestellten Container (nicht nur von Kolping) als sehr erfreulich zu bezeichnen ist. Die Helfer, vor allem Kolpingjugend, freuten sich über die bereitgestellte warme Leberkäs-Brotzeit.

 

26. März:                      Zum ökumenischen Jugendkreuzweg in der Filialkirche St. Ulrich fanden sich über 80 Gläubige ein. In sieben von Diaprojektionen gezeigten Stationen, gesanglich begleitet vom Kolpingchor, wurde von der Kolpingjugend und der evangelischen Jugend ausgedrückt, wie Menschen sich am Leidensweg Jesu damals verhielten und in Leiderfahrungen heute verhalten.

 

1. April:                        Auch wenn von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, so gehört die Anbetung in der Pfarrkirche in der Gründonnerstagsnacht durch eine kleine Schar von Mitgliedern zum Bestandteil des jährlichen Kolpingprogammes.

 

5. April:                        Weit über einhundert Teilnehmer dagegen marschierten am Ostermontag beim Emmausgang nach Münster mit. Das strahlende Osterwetter verfinsterte sich am Montag zwar, aber die Wege und Emmausjünger blieben vom drohenden Nass von oben verschont. Monika Huber hatte sich wieder viel Mühe mit dem Herrichten des persönlichen Ostergeschenkes für jedes Kind gemacht.

 

17./18. April:                 Im Zeichen des sozialen Engagements für die Armen der Welt steht seit vielen Jahren die Minibrotaktion. Der Erlös von über DM 200 ging an Pater Fischer in Südkorea.

 

17. April:                      Unser Patenverein, die KF Pfeffenhausen, beging das 140-jährige Gründungsjubiläum, die damit im weiten Umkreis zu den ältesten Kolpingfamilien zählt. Leider konnten sich neben dem Vorsitzenden nur noch drei Mitglieder dazu aufraffen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

 

28. April:                      Die Kolpingjugend konnte sich von ihren schauspielerischen Leistungen des Bunten Nachmittags/Abends anhand des gezeigten Videofilmes überzeugen.

 

2. Mai:              Nach einjähriger Pause fand das Pracklturnier heuer erstmals auf dem Gelände des Pfarrheimes statt, was eine spürbare Erleichterung bei der gastronomischen Versorgung und den sanitären Anforderungen mit sich brachte. Der Sieger in der Herrenwertung hieß Oberpriller, aber nicht wie zu vermuten Lothar, sondern dessen 15-jähriger Sohn Matthias war bester Teilnehmer. Rund 350 Durchgänge wurden beim mittlerweile zum neunten Mal ausgetragenen Turnier gespielt. Aus dem Erlös wurden DM 500 an albanische Kolpingfamilien zur Finanzierung von Suppenküchen der Kosovo-Flüchtlinge weitergeleitet.

 

23. - 29. Mai:                Über vierzig Mitglieder von 4 bis 70 Jahren starteten am Pfingstsonntag unter der Reiseleitung von Irene Amberger-Huber nach Rom. Drei Tage standen für die Erkundung des antiken und christlichen Roms zur Verfügung, ein Tag führte nach Ostia Antica und an das Meer zum Baden sowie in die Albaner Berge zur Weinprobe, an der auch unser Nachwuchs aktiv teilnahm. Ein weiterer Tagesausflug ging nach Pompeji und zum Vesuv, der von den meisten auch bestiegen wurde. Mit vielen Eindrücken, geprägt von einem harmonischen Verständnis aller Teilnehmer untereinander, kehrte die Gruppe nach Rottenburg zurück.

In einem Dia-Reiserückblick am 18.07. im Pfarrheim wurden die Erlebnisse aufgefrischt und vertieft.

 

Die Kolpingjugend fuhr zur gleichen Zeit mit 12 Personen unter Leitung von Florian Schneider mit dem Zug ebenfalls nach Rom und gestaltete den Aufenthalt dort nach ihren Vorstellungen.

 

3. Juni:                         Mit der Gestaltung der Fronleichnamsteppiche bei Clemens und Gotz hat die Kolpingjugend wieder zwei herrliche und beeindruckende Motive geschaffen. „Im Kreuz ist Heil“ (Reinhard Zormeier) und die „Emmausjünger“ (Johanna und Elisabeth Fuß, Michael Maß) wurden eingehend bewundert. Sehr erfreulich war die gute Beteiligung der Kolpingmitglieder an der Prozession.

 

3. Juni:                         Auch das Mitglieder-Grillfest im Garten des Pfarrheimes am Fronleichnams-Nachmittag fand wieder guten Zuspruch und bis in die späte Nacht hinein blieben Jung und Alt am Lagerfeuer beieinander.

 

6. Juni:                         Nachdem vergangenes Jahr der „Autofreie Sonntag“ wegen schlechten Wetters ausfiel, blieben heuer zwar die himmlischen Schleusen geschlossen, aber die Witterung war leider nicht so, dass die Besucher in Scharen gekommen wären. So hatte unser personelles Großaufgebot (50 Mitglieder), das die gastronomische Versorgung übernahm, relativ wenig zu tun. Auch der finanzielle Überschuss aus dieser Veranstaltung hielt sich demnach in Grenzen.

 

19. Juni:                       Nach dem vom Kolpingchor mitgestalteten rhythmischen Vorabendgottesdienst formierte sich ein Fackelzug zum Volksfestplatz, wo das Johannisfeuer bei klarem Abendhimmel entzündet wurde. Rund 300 Besucher erfreuten sich am mächtig lodernden Feuer (verantwortlich für das Aufrichten des Holzstoßes nach wie vor Gottfried Werkmann) und labten sich an kühlen Getränken und Grillwürstlsemmeln.

 

6. - 9. August:              Zeltlager der Kolpingjugend

Darüber berichten Andreas Klingshirn und Philipp Gammel: "Am Freitag, den 6.8.99 machten wir, cirka 25 Kolpingmitglieder, Ministranten und Begleiter, uns auf den Weg nach Regendorf. Nachdem die Zelte aufgebaut waren, wurde gleich ein Fußballspiel gegen die Münchener Ministranten arrangiert und mit 10:3 gewonnen. Nachmittags badeten wir im Regen, der gleich in der Nähe war. Am darauf folgenden Tag konnten wir uns im Westbad entspannen, da wir uns am Abend zuvor beim Singen am Lagerfeuer ,verausgabt’ hatten. Zur Brotzeit kochte Florian Schneider ein leckeres Cilli, anschließend durften wir uns im Freiluftkino der Pfadfinder einen Film anschauen. Den Sonntag verbrachten wir wieder mit Baden und Schlauchboot fahren. Nachdem am Montag das Abbauen der Zelte und des Palastes reibungslos geklappt hatte, sprangen einige Mutige noch von einer sieben Meter hohen Brücke in den Regen. Am späten Nachmittag fuhren dann alle nach Hause.

Hier möchten wir nun ein herzliches Dankeschön an alle Fahrer, Betreuer, Herrn Pfarrer Rabl für die Getränkespende, Familie Seidenschwand für die spendierten Würstel sowie an Harald Zellner für die Organisation aussprechen“.

 

17. September: Die Generalversammlung wurde von über 80 Mitgliedern besucht. Die Tätigkeitsberichte von Gottfried Wiesmüller und Reinhard Zormeier spiegelten die Vielfalt der Veranstaltungen und Aktivitäten wieder, die die KF ihren Mitgliedern anbietet, aber auch mit entsprechendem Engagement seitens der Mitglieder einhergehen.

Die Neuwahlen brachten einige personelle Veränderungen mit sich, folgendes Vorstandsteam wird die nächsten zwei Jahre für die Mitglieder da sein:

 

Präses:                                                Dekan Max Rabl;

Vizepräses:                                          Robert Lentner;

1. Vorsitzender:                                               Gottfried Wiesmüller;

Stellvertretender Vorsitzender:               Herman Jobst;

Kassier:                                               Martina Stadler;

Schriftführer:                                        Monika Huber;

Altsenior:                                             Albert Buchberger;

Leiter der Technik:                                Andreas Klingshirn sen.

Dritte-Welt-Team:                                 Michael Lang, Siegfried Zehentbauer

Presse und Öffentlichkeitsarbeit:          Bernhard Gammel;

Leiter der Kolpingjugend:                      Johanna Fuß, Alexander Albrecht, Sven Eicher,

Florian Schneider, Reinhard Zormeier,

Beisitzer:                                              Markus Böhm, Alexandra Thiem, Andreas

Klingshirn jun., Martina Weiß, Sebastian Zellner jun.

 

2. Oktober:                   Beim Bezirkskegelturnier in Oberlauterbach schaffte unsere 1. Mannschaft diesmal wieder den „Sprung aufs Treppchen“ und wurde Dritter. Aus dem seit Jahren angestrebten Sieg wurde leider wieder nichts, zu stark war der Erstplazierte, die KF Pfeffenhausen.

 

2./3. Oktober:               Mit einer Unterschriftenaktion vor und nach den Gottesdiensten setzten wir uns für den Schutz des Sonntags ein und unterstützten damit die vom Diözesanverband initiierte Aktion.

 

6. Oktober:                   Auch die AK/AP-Herbstsammlung, deren Erlös unserer eigenen Jugendarbeit zufließt, lief wie die Frühjahrssammlung ähnlich erfolgreich ab. Siegfried Zehentbauer kümmerte sich wie immer um die Organisation. Die Fahrzeuge stellten uns die Stadt Rottenburg, Firma Landtechnik Lang und Landwirt Sebastian Zellner zur Verfügung, wofür hiermit nochmals herzlich gedankt sei.

 

10. November:  „Was macht die Kirche mit unserem Geld?“ lautete das Thema des Vortragsabends mit Bischöfl. Finanzrat Alois Sattler aus Regensburg. Schade, dass sich nur zwei Dutzend Zuhörer zu diesem interessanten Thema einfanden. Auch wenn sich viel um Geld und Zahlen drehte, war doch aufgrund der geringen Resonanz fast allen scheinbar egal, was die Kirche mit unserem Geld macht.

 

 

Aus der Vereinschronik

 

Was ereignete sich in der Kolpingfamilie

 

vor 10 Jahren?

 

-           Über 20 Personen von Jungkolping, Gruppe Erwachsene und einige Nichtmitglieder fuhren vom 1.- 3. 89 zur Kolpinghütte am Hochries. Trotz des bald einsetzenden Regens ließen sich die Wanderer bei der achtstündigen Tour ihre gute Stimmung nicht verderben.

 

-           Der frühere Präses Kaplan Schober referierte am 12.10. i9 über „Auftrag und Sendung der Laien in der Kirche“. 68 Zuhörer nahmen daran teil.

 

-           Am 31.10. berichtete die Zeitung, dass in Rottenburg eine Adolph-Kolping-Straße gebaut wird, was auf einen von der Kolpingfamilie an die Stadt gerichteten Antrag zurückzuführen war (NB: In Deutschland sind 810 öffentliche Straßen und Plätze -Stand 1995- nach Adolph Kolping benannt).

 

-           Im November 1989 wurde im Eigenstettersaal das Theaterstück „Der verheiratete Junggeselle“ aufgeführt.

Vorsitzender Hermann Steffling konnte bei den vier Aufführungen sehr viele Gäste begrüßen, wegen Überfüllung konnte eine Anzahl von Besuchern nicht mehr eingelassen werden. Unter der Regie von Werner Gärtner sen. spielten damals Bärbel Lang, Michael Lang, Verena Jobst, Elfriede Zellner, Christine Reichl, Werner Gärtner jun., Armin Gärtner, Martin Kiendl und Jochen Schaffarzyk.

 

-           Beim Kolping-Gedenktag Anfang Dezember 1989 wurden Josef Obermeier und Josef Mayerhofer zum Ehrenmitglied ernannt. Präses Jobst referierte über die „Weitergabe des Glaubens - Gebot der Stunde“.

 

vor 20 Jahren?

 

-           Alfred Blaimer hielt am 4.06.79 einen Diavortrag über „Israel - Land und Leute“ und berichtete über seine Erlebnisse, die er bei einer einwöchigen Rundreise und in einem dreiwöchigen Kibbuz-Arbeitseinsatz hatte.

 

-           Fronleichnam am 14.06.79 - darüber berichtet der Chronist:

„Der Fronleichnamsteppich am Stapferhaus wurde von Josef Zachmeier gestaltet. Bemerkenswert war, dass unser sonst so pünktlicher Vorstand Franz Lang verschlief. Ich musste ihn um 5 Uhr früh aus dem Bett holen, da in seiner Garage die gesammelten Blumen lagerten“.

 

-           Zum Johannisfeuer am 29.06.79 hatten sich über 250 Leute eingefunden. Für das leibliche Wohl sorgte am Würstlgrillstand Jakob Metz jun.

 

-           Am 29.07.79 fand die Aktion „Jute statt Plastik“ statt. Nach den Gottesdiensten wurden Jutetaschen verkauft und der Erlös von DM 400 zur Renovierung der Oberotterbacher Kirche gespendet.

 

-           Eine Veranstaltung, die stets gern besucht wird, fand zum ersten Mal am 20.10.79 im Pfarrheim statt: Das von Altkolping, im Besonderen von Hermann Hecht und Heinz Panitz organisierte Weinfest. Etwa 60 Besucher hatten sich eingefunden, um in der „guten alten Rottenburger Kolpingzeit zu schwelgen“. Höhepunkt waren die von Hans Brandl gezeigten Dias über Kolpingausflüge und Veranstaltungen in den fünfziger und sechziger Jahren.

 

-           Pater Florian Marx sprach am 9.11.79 darüber, ob „Christsein eine Überforderung sei?“.

 

-           Am 15.11.79 fand die „Kolping-Schafkopfmeisterschaft“ statt. Sieger wurde Theo Listl vor Klaus Wittmann. Zum Kolping-Gedenktag am 14.12.79 sprach MdL Ida Krinner über „Ohne Jugend gibt es keine Zukunft“. Die damals gemachten Ausführungen der Referentin sind auch 20 Jahre später unverändert aktuell geblieben.

 

Vor 30 Jahren?

 

-           Der Kolpingausflug am 12./13. 07. 69 führte nach Reutte/Tirol.

 

-           In der Sommerpause wurde ein Fußballspiel gegen die KF Landshut -St. Margaret (Achdorf)durchgeführt. Die KF Rottenburg siegte mit 11:0 Toren.

 

-           Auch eine Radtour nach Birkenheide bei Vohburg fand statt. 18 gutgelaunte Radfahrer steuerten den dortigen Badesee an und kamen völlig erschöpft, aber wohlvergnügt am späten Abend nach Hause zurück.

 

-           Das Programm vom 27.09. - 31.12.1969 war sehr umfangreich. Jeden Freitag fand eine Veranstaltung statt mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Themenkreis. Vorsitzender war damals Wolfgang Zellner.

 

 

Vorschau

 

 

Kolpingtag 200

 

Vom 29.09. bis 1.10.2000 ist Köln das Zentrum für alle deutschen Kolpingfreunde. Mit rund 15.000 erwarteten Dauerteilnehmern soll der Kolpingtag, der unter dem Motto steht „Kolping im Wandel - UPDATE 2000“ zu einem wegweisenden Ereignis für das Kolpingwerk auf dem Weg ins dritte Jahrtausend werden. Die Vorbereitungen zu diesem sicherlich unvergesslichen Großereignis (der letzte Kolpingtag dieser Art fand 1965 statt) laufen bereits seit geraumer Zeit. Neben dem Auftakt am 29.09. in der Kölnarena, Europas modernster Veranstaltungshalle, mit bekannten Stars und Künstlern, findet an diesem Wochenende eine Vielzahl von Veranstaltungen, Treffs, Feten, Foren und Gottesdiensten für alle Altersschichten statt. Eingeladen sind Bundespräsident Johannes Rau und Bischof Karl Lehmann. Auch die Kolpingfamilie Rottenburg wird am Kolpingtag 2000 dabei sein. Kolpingjugend und Erwachsene werden jeweils mit einem Bus (Organisation durch den Bezirk Isar) diese drei Tage nach Köln fahren.

Information und Anmeldung bei Gottfried Wiesmüller, Tel. 2604.

 

 

Achtung:

Neue Telefon-Nummer Kolpingkeller:

915644

 

 

Korona aktuell

 

Zahlen und Statistiken über den Mitgliederstand sagen noch nichts über die Qualität der Arbeit im Verein und dürfen nicht überbewertet werden. Dennoch lassen sich daraus interessante Entwicklungen innerhalb unserer Kolpingfamilie ablesen.

 

Festzustellen ist, seitdem es keine Altersbegrenzung mehr für den Eintritt in die KF gibt und die schon längst fällig gewesene Einführung des Familienbeitrages vom Kolpingwerk beschlossen wurde, dass die Mitgliederzahl u. a. dadurch in unserem Verein erheblich gestiegen ist.

 

Zum Vergleich:                         August 1997                 203

Januar 1998                 234

August 1998                 247

Februar 1999                253

November 1999            267

 

Von den 267 Mitgliedern sind 105 weiblich (39 %) und 162 männlich (61 %). Der Anteil der weiblichen Mitglieder liegt im Bundesdurchschnitt bei 1/3, im Diözesanverband Regensburg bei 36 %. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass im Jahr 1982 erstmals Frauen in unsere KF aufgenommen wurden (diese „10 Frauen der ersten Stunde“ sind bis heute unserer Kolpingfamilie treu geblieben!)

 

Der Diözesanverband Regensburg weist mit seinen 19.376 Mitgliedern das jüngste Durchschnittsalter mit 40,4 Jahren auf und liegt damit bundesweit an der Spitze. Die KF Rottenburg „unterbietet“ dieses Durchschnittsalter mit 31,1 Jahren erheblich!

 

27 unserer Mitglieder haben ihren Wohnsitz nicht im Stadtgebiet von Rottenburg (das weitest entfernte Mitglied wohnt in London). An dieser Stelle danken wir diesen Mitgliedern auch nach ihrem Wegzug von Rottenburg für ihre Treue!

 

Der Aufbau der Altersstruktur unserer Kolpingfamilie lässt sich am nachfolgenden Diagramm erkennen:

 

 

 

 

Persönliches

 

-           Vizepräses Michael Neuberger hat im September eine Aufgabe als Leiter des Bildungswerkes in Cham übernommen. Beim Pfarrfest im August wurde er von uns verabschiedet und ihm für seine Arbeit in der KF gedankt.

 

-           Wir begrüßen an dieser Stelle Robert Lentner, der seit 1.09.99 als Gemeindeassistent in Rottenburg tätig ist. In der Generalversammlung wurde er zum Vizepräses gewählt. Wir alle freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm; bereits jetzt hat er viele positive Akzente gesetzt. 

 

-           Auch Herrn Pfarrer Manfred Eich, der seit Anfang Oktober in Rottenburg unseren Präses bei seiner seelsorgerischen Arbeit unterstützt, sagen wir ein herzliches „Grüß Gott“!

 

-           Für seine großen Verdienste um die Kolpingfamilie Rottenburg wurde dem alten und neuen Vorsitzenden Gottfried Wiesmüller bei der Generalversammlung am 17.09.99 von der stellv. Diöz. - Vorsitzenden Marianne Dürmeyer die Ehrenmedaille des Diözesanverbandes mit Urkunde verliehen. Herzliche Gratulation!

 

-           Markus Böhm wurde in den Pfarrgemeinderat als Vertreter der Jugend berufen.

 

-           Für langjährige Treue zum Kolpingwerk wurden geehrt:              40 Jahre Helmuth Zellner

25 Jahre Elmar Lang

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin „Treu Kolping"!

 

Hochzeit feierte Mitglied Sabine Reithmeier, nunmehr verehel. Frimberger. Unseren Glückwunsch!

 

Zu folgenden Geburtstagen sind Glückwünsche ergangen an:

Heinz Panitz                                                                09.06. - 65 Jahre

Josef Mayerhofer (letztes noch lebendes

Gründungs- sowie Ehrenmitglied)                                 22.06. - 90 Jahre

Karl Hansen                                                                 22.06. - 70 Jahre

Hermann Hecht                                                            11.08. - 65 Jahre

Hans Haubner                                                              21.08. - 60 Jahre

Ludwig Rauchenecker                                                   25.08. - 70 Jahre

 

 

Mitgliederentwicklung

 

In unserer Kolpingfamilie können wir seit der letzten KORONA - Ausgabe als neue Mitglieder begrüßen:

Markus Butz, Donhauser Dieter, Donhauser Elvira, Donhauser Manuel, Donhauser Manuela, Donhauser Nicole, Eigenstetter Franz jun., Eigenstetter Julia, Hess Leon, Lang Elmar jun., Lang Felix, Lentner Roben, Mirlach Florian, Wagensonner Alois.

 

Ein Mitglied wurde ausgeschlossen; zum 1.Nov.1999 hatte die Kolpingfamilie 267 Mitglieder.

 

 

Zu guter Letzt

 

„Heut’ müass’n S’ schon vor der Predigt sammeln!“, hat der Pfarrer zum Mesner g’sagt, „weil i heut über d’ Sparsamkeit predigen möcht’ .

 

 

 

„Selig sind die armen Geistlichen“, hat der Bua g’sagt, wia der Pfarrer im Religionsunterricht den Anfang von der Bergpredigt ) wissen wollte.

 

 

Impressum:

 

Herausgeber:                Kolpingsfamilie Rottenburg

Redaktion:                   Bernhard Gammel

Vervielfältigung:           Kath. Pfarramt Rottenburg

Internet:                        www.kolping-rottenburg.de