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Kolpingfamilie Rottenburg

Jahnstraße 23

84056 Rottenburg


Letzte Aktualisierung:

Montag, 03. Juni 2024

    K O R  O N  A

KOLPING  ROTTENBURG  NACHRICHTEN              Nr. 6

August 2000

 

Was Wirtschaftsunternehmen längst erkannt haben, darf auch für das Kolpingwerk und ebenso unsere Kolpingfamilie nicht tabu sein: Es kommt entscheidend darauf an, wie sich das äußere und dabei wiederum das einheitliche Erscheinungsbild darstellt. Die „Corporate Identity“, das Selbstverständnis und Profil des Kolpingwerkes, wird daraus optisch sichtbar und erkennbar.

 

Das Kolping-K ist unser Markenzeichen.

Nach einer Umfrage der Wickert-Institute kennen 75 Prozent der Bundesbürger den Begriff „Kolping“. Dieser erfreulich hohe Bekanntheitsgrad hat ohne Zweifel auch mit dem schwarz-orangefarbenen „K“ zu tun, das es seit 1928 gibt. Die Farben Schwarz und Orange stehen für Lebensernst und Lebensfreude und zugleich für die Arbeit im Kolpingwerk, das Tradition und Fortschritt, Kontinuität und Wandel, Einheit und Vielfalt miteinander verbindet.

 

Das Kolping-K ist unser Erkennungszeichen.

Zeichen haben eine Bedeutung. So will das Kolping-K andere auf uns aufmerksam und vielleicht auch neugierig machen. Das Kolping-K kann sich sehen lassen, es sollte aber auch gesehen werden. Deshalb sollte es für uns alle Ehrensache sein, bei vielerlei Anlässen die Kolpingnadel, die Kolpingbrosche anzustecken. Auch als Aufkleber am Auto oder Fahrrad sollte das „K“ mitgeführt werden, um zu dokumentieren: „Ich bin bei Kolping“!

Wer eventuell kein Zeichen mehr hat (die bekanntermaßen  gerne verloren gehen) oder noch keinen Aufkleber besitzt, dem kann gerne abgeholfen werden: Bitte bei unserem Vorsitzenden (oder einem anderen Vorstandsmitglied) einfach danach fragen.

 

Bekennen wir Farbe – S c h w a r z  und  O r a n g e !

 

 

Rückblick

 

Über unsere Kolpingfamilie gibt es - unter anderem - über die vergangenen Monate folgendes zu berichten:

 

14./20./21. und 27.November 1999: Im Pfarrsaal wurde das Theaterstück “Bei uns verklemmt nix“ mit großem Erfolg aufgeführt. Armin Gärtner in seiner gewohnt agilen Weise hatte es wieder geschafft, unter der Regie von Resi Gärtner-Röll und Annemarie Obermeier, alle Mitspieler zu einem überzeugenden Ensemble zu formen und den rund 650 Zuschauern einige unbeschwerte Stunden zu bereiten. Auch die musikalischen Einlagen von Michael Lang, Martina Weiß und Philipp Gammel trugen zum guten Gelingen bei.

 

26.- 28. November:       Am Familien-Wochenende in Teisendorf beteiligte sich wieder eine Anzahl von Mitgliedern unserer Kolpingfamilie, auch wenn wohl bedingt durch das langsame Erwachsenwerden vieler Kinder, die bisher regelmäßig teilnahmen - die Zahl gegenüber den Vorjahren etwas zurückgegangen ist. Hier ein Appell an unsere jungen Familien:

Füllt die evtl. entstehende Lücke auf, die Kinder (und auch die Erwachsenen) werden sich noch viele Jahre an diese Wochenenden erinnern!

 

4./5. Dezember:            Beim Christkindlmarkt am Kapellenplatz und in der Marktstraße war auch die Kolpingfamilie mit Ständen vertreten. Zum einen wurden Glühwein und Würstlsemmeln angeboten und zum anderen war im Bürgersaal der „Eine – Welt - Laden“ aufgebaut.

 

5./6. Dezember:            Ein aktionsreiches Wochenende wurde fortgesetzt durch die Nikolausbesuche. Rund 70 Familien wurden besucht, daraus kamen DM 2.300 Spenden zusammen, die je zur Hälfte zu Gunsten Pater John in Indien und Pater Fischer in Südkorea verwendet wurden.

 

11. Dezember:              Kolping-Gedenktag und vorweihnachtliche Feier: Die Zusammenlegung beider Veranstaltungen an einem Abend hat sich aufgrund der Fülle der Termine in der „staaden Zeit“ bewährt. Bei der Messfeier, welche vom Jugendchor Weise eindrucksvoll mitgestaltet wurde (an dieser Stelle seien auch unsere Solosängerinnen Alexandra Eicher, Manuela Forstner und Elisabeth Fuß einmal genannt), ging Vizepräses Robert Lentner in seiner Predigt auf das Thema „Wir stehen alle unter einem Stern“ ein. Wegen des schlechten Wetters konnte allerdings der übliche Gang zum Frauenwald nicht angetreten werden; so wurde auf dem Vorplatz des Pfarrheimes eine meditative vorweihnachtliche, von Flötenspiel umrahmte Feier begangen. Neben der Aufnahme von neuen Mitgliedern wurde Helmuth Zellner anschließend im Pfarrsaal für seine 40-jährige engagierte Mitgliedschaft in der Kolpingfamilie geehrt.

 

31. Dezember:              Das Milleniumsfieber ging auch an uns nicht spurlos vorüber: Im Pfarrsaal trafen sich 52 Mitglieder einschließlich der Kinder und im Keller fanden sich 16 Mitglieder der Kolpingjugend ein, um ihr Silvesterfest zu feiern. Eine von Gottfried Wiesmüller besorgte, sehr geschmackvolle Dekoration verlieh der Festivität im Pfarrsaal einen feierlichen Rahmen.

Auf höchste Weise vornehm, unter anderem was die Menükarte betraf, ging es im Keller zu - hier eine kleine Auswahl davon:

Scampi alla griglia, Kartoffel-Broccoli-Suppe, Rinder - und Lachsfilet, Obstsalat mit Zimteis, Mousse au Chocolate und Surprise a la Regina. Das Mitternachts-Feuerwerk wurde allgemein bestaunt, allerdings muss zukünftig mehr Sorgfalt beim Abbrennen verwendet werden, ein zum Glück noch glimpflich verlaufener Unfall eines Mitglieds durch Feuerwerkskörper hätte durchaus schlimm enden können.

 

15. Januar:                   Phantastische Stimmung herrschte beim Kolpingball im ausverkauften Eigenstettersaal. Keinerlei Anzeichen von Ermüdung, im Gegenteil: frischer und ausgelassener denn je präsentierte sich der Kolpingball im Jahr 2000. Vor allem der gute Besuch unserer jungen Mitglieder im festlichen Outfit war ein Garant für eine Super-Ballnacht, zu der auch die „Muppets“ ihren Teil beitrugen.

 

27. Februar:                  Beim Bunten Nachmittag der Pfarrei waren die Kolpingmitglieder mit mehreren Sketchen gut vertreten. Auch um den Nachwuchs braucht uns nicht bange zu sein: Armin Gärtner jun. mit gerade mal fünf Jahren zeigte keine Spur von Nervosität bei seiner Premiere als Theaterspieler.

 

7. März:                        Beim Faschingsumzug in Pfeffenhausen war wieder eine phantasievolle Idee der Kolpingjugend vertreten: Eine Blumenwiese wandelte durch die „Streets of Pfeffenhausen“. 

 

9. März:                        Beim Vortrag im Pfarrheim zeigte Bernhard Gammel Filme und Dias von Pfarrfesten aus den letzten zwanzig Jahren.

 

18. März:                      Die Frühjahrssammlung für Altkleider und Altpapier brachte uns wieder ein gutes Ergebnis. Trotz mieser Wettervorhersage für den Samstagvormittag war uns das Wetterglück hold und die Sammlung konnte trockenen Fußes abgeschlossen werden. Ein Dank geht hiermit an alle fleißigen Helfer, die immer wieder wie selbstverständlich zum Sammeltermin präsent sind!

 

25. März:                      Auch über den Kirchturm hinaus blickten wir und fuhren mit einer vierköpfigen Vorstandsdelegation zur Diözesanversammlung nach Regensburg. Erfreulich war die straffe Durchführung der Regularien, beeindruckend das Referat eines Südtiroler Kolpingbruders und zeitgemäß die Präsentation des Jahresberichtes der Diözesanjugend per PC und Video.

 

30. März:                      Die Kolpingjugend verkaufte die in drei Gruppenstunden selbst gefertigten Osterkerzen.

 

8. und 9. April:  In Vertretung der beiden verhinderten Vorsitzenden nahmen Andreas und Christl Klingshirn für die KF Rottenburg am Vorsitzenden-Wochenende des Bezirks Isar teil. Nach der Besichtigung der Recycling-Firma Wittmann in Geisenhausen ging die Fahrt zum neuen Kolpinghaus nach Deggendorf. Neben verschiedenen Tagesordnungspunkten wie Kolpingtag 2000, Jugendarbeit im Bezirk und dem neuen Leitbild gaben die einzelnen KF ihre Aktivitäten bekannt.

 

14. April:                      Der Ökumenische Jugendkreuzweg in der Filialkirche Gisseltshausen war sehr gut vorbereitet: „Leuchtspuren“ hieß das Thema, das mit Dias, Psalmen, Kehrversen, Gebeten und vor allem mit gefühlvollen Liedern unseres Kolping-Jugendchores beeindruckend gestaltet wurde. Schade, dass nicht viele Teilnehmer da waren; mit ein Grund dafür könnte auch der zeitgleich stattgefundene Bußgottdienst in Rottenburg gewesen sein. Vielleicht könnten hier zukünftig die kirchlichen Veranstaltungen aufeinander abgestimmt werden.

 

20. April:                      Die liturgische Nacht der Kolpingjugend, von Gründonnerstag auf Karfreitag zum ersten Mal durchgeführt, war von der Idee und der Durchführung durchaus beeindruckend. Leider war es - noch - nicht ganz einfach, eine größere Anzahl von Jugendlichen dafür zu gewinnen.

 

24. April:                      Der Emmausgang am Ostermontag hat mittlerweile Tradition. Auch ohne Werbekampagne fanden sich über einhundert Erwachsene und Kinder trotz mäßigen Osterwetters (die Regenschirme waren durchaus angebracht) zum Rundgang „Rund um Rottenburg“ mit Ziel Gasthof Eigenstetter ein. Monika Huber und Johanna Fuß haben sich wieder viel Mühe mit den Osterüberraschungen für unsere Kleinen gemacht.

 

30. April:                      Zum 10. Mal fand das Pracklturnier statt, zum zweiten Mal auf dem Gelände des Pfarrheimes. 375 Durchgänge wurden absolviert, darunter auch von Bgm. Weinzierl, Präses Dekan Rabl, Standortkommandeur Hehmann, stv. Diöz.-Vorsitzender Dürmeyer und mehreren Stadträten. Allerdings ist der 1. Platz für den besten Prackler fest in der Hand der Familie Oberpriller. Sohn Matthias ließ keine Zweifel an seinem Können aufkommen und verwies Vater Lothar auf den zweiten Platz.

 

5./12. Mai:                    Schnell ausgebucht war das Angebot an die Kolpingmitglieder für einen Internet-Kurs, organisiert von Siegfried Zehentbauer und durchgeführt von Johannes Maly. Nachdem die KF mittlerweile ja im Internet vertreten ist, kam dieses Angebot den Seminarteilnehmern durchaus entgegen.

 

31. Mai - 4. Juni:           94. Deutscher Katholikentag in Hamburg

Der Katholikentag ist eine der größten zentralen Veranstaltungen für Katholiken - nicht nur für Katholiken - und wird alle drei Jahre durchgeführt. Von der Kolpingfamilie Rottenburg waren dabei: Elisabeth Fuß, Johanna Fuß, Christine Gärtner, Bärbel Lang, Michael Lang, Norbert Zierer, Reinhardt Zormeier und Robert Lentner, von dem wir die Eindrücke der Gruppe geschildert bekamen: „Nach cirka zehn Stunden Fahrt mit dem Blauen Sonderzug kamen wir in Hamburg an. Was machten wir in diesen vier Tagen, wo waren wir dabei? Eröffnungsfeier mit Persönlichkeiten aus Kirche und Staat, Gottesdienste mit allen Bischöfen und dem Nuntius aus Rom, Konzerte mit klassischen und neuen geistlichen Liedern, Musicals, Orgelkonzerte in der Nacht, Open Air, Diskussionen mit Norbert Blüm, Barbara Stamm, Workshops, Percussions, Vorträge, Kleinkunst, Fest der Völker und Kulturen, Meditationen und viel anderes…… natürlich auch Hamburg: Hafen, Kirchen, Häuser…

Es war ein Erlebnis für uns alle - für unser Leben und unseren Glauben! Zitat eines Beteiligten: ‚Eine Auffrischung für unseren Glauben’. Am Sonntagabend kamen wir in Regensburg an, nicht ganz erholt, aber gesund und fröhlich. Wir freuen uns auf den nächsten Katholikentag, vielleicht zusammen mit den evangelischen Christen!“

 

15. Juni:                       Bei einem Filmabend der Kolpingjugend wurde der Erfolgsstreifen „Notting Hill“ vorgeführt.

 

18. Juni:                       Der „Autofreie Sonntag“ hat mit der Wirklichkeit nicht viel gemeinsam, denn die Akzeptanz durch die Bevölkerung ist sehr verhalten. Auch das Rahmenprogramm sowie die sonstigen Veranstaltungen am gleichen Tag rund um Rottenburg waren nicht gerade dazu geeignet, Optimismus für die Zukunft aufkommen zu lassen. Auf alle Fälle war die „Kolping-Gastronomie“ gut gewappnet und konnte die Besucher mit Essen und Getränken bestens versorgen.

 

22. Juni:                       Die Fronleichnamsteppiche bei Clemens und in der Neufahrner Straße mit den Themen „Hl. Franziskus“ und „Heiliges Jahr 2000“ waren eine künstlerische Leistung und fanden allgemeine große Bewunderung.

 

24. Juni:                       Das Johannisfeuer am Volksfestparkplatz war bestimmt keines der „kleineren Ausgaben“. Einen riesigen Holzstoß hatten Michael Lang & Co. aufgerichtet, sodass der beim Entzünden einsetzende Regen dem Feuer (und auch den zuvor entstandenen dichten Rauchschwaden) nichts anhaben konnte. Nachdem der Regen aber aufgehört hatte, waren doch einige

hundert Besucher zusammengekommen und ließen sich unter dem Zelt Grillwürstl und Getränke schmecken. Zuvor hatte in der Pfarrkirche der Jugendgottesdienst (Thema: „Gott im Alltag“) mit dem Jugendchor und anschließender Feuersegnung durch Präses Dekan Rabl und einem Fackelzug zum Volksfestplatz stattgefunden.

 

 

 

Aus der Vereinschronik

 

Was ereignete sich in der Kolpingfamilie

 

vor 10 Jahren?

 

Zum Kolpingball im Eigenstettersaal am 21.01.1990 freute sich Vorsitzender Hermann Steffling über den guten Zuspruch. Zum Tanz spielte die Kapelle „Rübezahl“.

 

Im Februar 1990 fuhren Jungkolping - Mitglieder zum Skifahren ins Sudelfeld: „Je näher wir dem Gebirge kamen, desto weniger lag Schnee. Mit Schrecken stellte man fest, dass schon die ersten Kühe auf den Weiden grasen könnten. So verbrachte man die beiden Tage deshalb mit Essen und Spielen. Dank der guten Kochkünste von Claudia Weber fuhren alle rund zwei Kilo schwerer nach Hause“.

 

Am 21.02.1990 las Konrektor Josef Huber „Erlesenes und Erlauschtes - Stilblüten aus der Volksschule“ vor 55 Zuhören vor und hatte die Lacher während des ganzen Abends auf seiner Seite.

 

In der Generalversammlung am 20.04.1990 wurde Hermann Steffling im Amt als Vorsitzender bestätigt. Zum 2. Vorsitzenden wurde Hermann Jobst und zum JK-Führer Heinrich Weinzierl von den 63 Anwesenden gewählt. Die Zahl der Mitglieder betrug damals immerhin schon 128.

 

Anfang Mai wurde zum ersten Mal auf Initiative von Vorsitzendem Steffling das Pracklturnier auf dem Volksfestplatz durchgeführt. Über 200 Personen stellten sich ein, um einen der begehrten Preise zu gewinnen wie „a Sackl Zaster“, ‚la Sposau“, „a Faßl Bier“, einen „Bigauderer“ oder einen „Zenterling Gselchts“. Sieger wurde damals (natürlich) Lothar Oberpriller!

 

Im Mai wurde erstmals die Aktion „Maschinen für die Dritte Welt“ gestartet, die ein großer Erfolg wurde. Von vielen Firmen und Privatpersonen wurden Maschinen und Werkzeuge gespendet und nach Papenburg im Emsland transportiert.

Als LKW-Fahrer waren Hermann Steffling, Lothar Ziegler, Hermann Jobst und Anton Dürmeyer zwölf Stunden lang nach Norddeutschland unterwegs.

 

Im September 1990 unternahmen 18 junge Kolpingmitglieder eine Radtour mit dem Ziel Eichstätt. Eine Woche lang waren die Radfahrer unterwegs und hatten viele gemeinsame Erlebnisse, auch wenn sie völlig erschöpft ihre Heimat erreichten.

 

Die Ende Oktober und Anfang November 1990 im Eigenstettersaal stattgefundenen Aufführungen des Theaterstückes „Gaudi im Heu“, ein Bauernschwank, in dem es recht turbulent zuging, waren ein voller Erfolg.

 

vor 20 Jahren?

 

Sehr ausführlich berichtete der Chronist über die am 11. Jan. 1980 stattgefundene Nachtwanderung zum Weinzierlwirt nach Schlamberg. Wörtlich heißt es u. a.: „Bei eisiger Kälte machten sich acht Kolpingsöhne auf den Weg nach Schlamberg. Die Landschaft lag im dunklen Grau der schneebedeckten Felder …

… Nach einigen Stunden Wirtshaus, diversen Bieren, Schnäpsen, einer Brotzeit und vielen gewonnenen und verlorenen Schafkopfspielen mussten wir wieder in die dunkle Nacht hinaus. In unserer Weingeistseligkeit brauchten wir natürlich die ganze Straße…“ Die restlichen Zeilen dieses Berichtes bleiben besser unerwähnt.

 

Ober „eine heiße Ballnacht“ berichtete die LZ, die am 16. Febr. 1980 stattfand. Zum Kolpingball, der gemischt, also schwarz-weiß und maskiert ausgeschrieben war, kamen zahlreiche Besucher. Zum Tanz spielten damals die „Trocaderos“.

 

Am 29.03.1980 wurde die AK/AP-Sammlung abgehalten.  Fleißige Hände von Jungkolping hatten einige Tage zuvor 1.500 Sammelsäcke und Handzettel an die Haushalte verteilt.

 

Präses Kaplan Schober zeigte am 2.05.1980 Dias von seinem Priesterwerden. Stationen wie Diakonweihe, Priesterweihe und Empfang in seiner Heimatgemeinde Arth wurden den 17 Besuchern nahe gebracht.

 

Die Generalversammlung am 9.05.1980 wies 34 Besucher auf. Zum Vorsitzenden wurde Franz Lang wieder gewählt, 2. Vorsitzen der wurde Josef Zachmeier.

 

Am 23.05.1980 zeigten die Kolpingmitglieder Alfred Blaimer, Karl-Heinz Hebestreit und Klaus Wittmann Dias von Ihrem Arbeitseinsatz in Kenia, den der BDKJ mit dem Arbeitskreis für Solidarität und Partnerschaft durchführte.

 

Am 13.06.1980 referierte Albin Schneider vor 57 Zuhörern im Pfarrheim über „die Familie - unsere Zukunft“ und beleuchtete das Thema vor allem aus der Sicht des Vaters einer Familie und eines Kolpingsohnes. Fünf brasilianische Kolpingbrüder, die Gast in Rottenburg waren, waren auch unter den Teilnehmern.

 

Am 15.11.1980 fand ein weinseliger Abend im Pfarrheim statt, zu dem Altkolping geladen hatte. Wolfgang Neumann, der seit jeher für das Gelingen der Weinfeste großen Anteil hat, präsentierte Rheinhessenweine vom trockenen Qualitätswein bis hin zur goldgelben süßen Auslese.

 

vor 30 Jahren?

 

Ein Novum für Rottenburg stellte die Initiative einiger junger Kolpingsöhne dar, als sie im Januar 1970, zu einer Zeit, als es zumindest in unserem Umkreis noch keine Discos o. ä. gab, einen Jugendtanz veranstalteten. Dazu verwandelten sie den Saal des inzwischen schon abgebrochenen Jugendheimes an der Kirchstraße in einen kleinen Beatschuppen. Skeptisch wartete man am 4.01. dann auf die Besucher, denn es gab ja keinerlei Erfahrung dafür. Doch als gegen/15 Uhr kein Platz mehr frei und das Jugendheim unter den harten Rhythmen zu bersten drohte, waren alle Zweifel beseitigt.

Aufgrund des großen Erfolges wurden die Jugendtänze für einige Jahre regelmäßig abgehalten.

 

Diözesanpräses Karl Böhm hielt am 27.02.1970 einen Vortrag über die „Mitverantwortung in der Kirche“ und wies darauf hin, dass die Kolpingfamilien diese Mitverantwortung seit Gründung praktizierten.

 

Vom 30.03. - 05.04.1970 besuchten 54 junge Leute aus dem Landkreis Rottenburg, darunter auch eine größere Anzahl Rottenburger Kolpingmitglieder, unter der Leitung von Pater Heinrich aus Rohr, Prag und Braunau in der Tschechoslowakei. Neben den vielen Bauwerken hinterließen auch die Ereignisse des russischen Einmarsches in Prag bleibende Eindrücke.

 

Am 24.04.1970 veranstaltete die JU zusammen mit der KF einen Abend zum Thema „Sind 18-jährige reif für Wahl?“. Max Streibl als JU-Vorsitzender informierte über die geplante Herabsetzung des Wahlalters von damals 21 Jahren, eine rege Diskussion seitens der Jugendlichen schloss sich an.

 

In der Generalversammlung im Gasthof Streibl am 8.05.1970 wurde Wolfgang Zellner als Senior im Amt bestätigt, Stellvertreter wurde Ludwig Zierer. Gründungsmitglied Johann Gößwald hatte einige über hundert Jahre alte Dokumente aus dem Marktarchiv mitgebracht und hielt darüber einen kurzen Vortrag.

 

Am 24.06.1970 fand auf dem alten Sportplatz auf der Jahnhöhe das Johannisfeuer statt. Leider war auch damals das Feuer zu mächtig gewesen, als dass jemand einen beherzten Sprung über die Flammen hätte wagen können.

 

Der Kolpingausflug führte vom 11.-12.07.1970 ins Salzkammergut, Organisator war Helmuth Zellner. Das Ziel hieß Ebensee am Traunsee. Am Sonntag wurden der Hallstätter See und die Dachstein-Eishöhlen besichtigt.

 

Am 19.12.1970 hatte die Kolpingfamilie zu einem Spiritualabend mit den „Palotti-Singers“ aus Freising eingeladen. Es war ungewiss, wie die Bevölkerung auf diese Art von Musik eingehen würde, jedoch der Eigenstettersaal war gut besucht. Mit Liedern wie „Certainly Lord“, „Swing Low, Sweet Chariot“ oder „Kum Bay Jah My Lord“ begeisterten die Sänger das Publikum und erklatschten sich mehrere Zugaben.

 

 

Vorschau

 

Am 9. September Nachmittag findet auf dem Pfarrheimgelände das Mitgliederfest (nachgeholt von Fronleichnam) statt. Alle Mitglieder, vor allem diejenigen, die sich durch aktive Mitarbeit - in welcher Form auch immer - in der KF engagiert haben, sind dazu herzlich eingeladen!

 

Die Generalversammlung, dieses Jahr ohne Neuwahlen, findet am Freitag, den 15. September um 20 Uhr im Pfarrheim statt. Wir bitten alle Mitglieder herzlich, durch ihren Besuch ein Zeichen der Verbundenheit zur Kolpingfamilie und auch der Anerkennung für die geleistete Vereinsarbeit zu geben.

 

Der Kolpingtag, das „Mega-Event“ vom 29.09. bis 01.10. lässt auch unsere Kolpingfamilie nicht unberührt. Insgesamt werden sich 19 Jugendliche und Erwachsene auf den Weg nach Köln machen und dort sicher unvergessliche Erlebnisse haben.

 

Zuletzt fand das auch schon zur Tradition gewordene Weinfest im Oktober 1996 statt. Höchste Zeit, diesen guten Brauch fortzusetzen - am Samstag, 11. November erfolgt eine neue Auflage dieser stets saalfüllenden Veranstaltung. Das Familien-Wochenende in Lambach findet von 1.-3. Dezember in Lambach statt. Die Anmeldung erfolgt nach dem gewohnten Rundrufsystem.

 

 

Persönliches

 

-           Aus der Hand des Leiters der Bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber, erhielt Ehrenmitglied Josef Wiesmüller Ende vergangenen Jahres das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Kolpingfamilie gratuliert zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich!

 

-           Zum Geburtstag sind Glückwünsche ergangen an

Johann Lang                 21.03  -  60 Jahre

 

-           Für 25 Jahre Treue zur Kolpingfamilie werden in der Generalversammlung am15.09.2000 geehrt:             Stefan Blunz, Wilhelm Zirngibl

 

-           Den Bund der Ehe schließen

Manfred Zormeier und Bernadette Huber am      12. August

Alexandra Thiem und Florian Schneider am       26. August

Alexandra Eicher und Klaus Großmann am        7. Oktober

 

 

Mitgliederentwicklung

 

In unserer Kolpingfamilie können wir seit der letzten KORONA - Ausgabe als neue Mitglieder begrüßen:

Bogner Monika, Bogner Kar1-Heinz, Burgmeier Manfred, Einzmann Anna, Einzmann Brigitte, Einzmann Michael, Einzmann Rudolf, Einzmann Teresa, Harnack Berthold, Harnack Monika, Harnack Roland, Joder Alexander, Niksch Matthias, Simbürger Christoph, Traublinger Josef, Traublinger Martin, Traublinger Rita.

 

Ein Mitglied ist ausgetreten.

 

Zum 31.07.2000 hatte unsere Kolpingfamilie 284 Mitglieder.

 

 

KORONA aktuell

 

Kolping Rottenburg goes Internet

 

„Internet“ - wohl kaum ein Begriff hat in den letzten Jahren und Monaten die Medienlandschaft mehr geprägt und verändert als das Internet; und das, obwohl wir erst am Beginn dieser durchaus als „Revolution der Kommunikation“ stehenden Entwicklung stehen.

Auch unsere Kolpingfamilie verschließt sich nicht dem Trend der Zeit. So hat sich Siegfried Zehentbauer in vielen Stunden mühsamer Arbeit daran gemacht, eine Homepage zu erstellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! So sind wir mittlerweile weltweit präsent, wie sich aus den in kurzer Zeit schon erfolgten 230 Abrufen (Stand Mitte Juli) , kommend bis aus Nordamerika, erkennen lässt.

Internet-Adresse: www.kolping-rottenburg.de

 

„Dritte-Welt-Waren“ > „Eine-Welt-Waren“

 

Vielen von Euch wird schon aufgefallen sein, dass unser Verkaufsanhänger am Wochenmarkt bzw. auf dem Kirchplatz „umfirmiert“ hat. Und diese Bezeichnung ist auf alle Fälle zutreffend, denn letztendlich gibt es nur eine Welt, in der wir leben.

In diesem Zusammenhang sei auf die Fernsehreportage am 16.05.2000 in der ZDF-Reihe „Frontal“ hingewiesen, die doch für einigen Wirbel gesorgt hat. In diesem Bericht wurde über die Transfair-Partnerorganisation Kuapa Kokoo Union in Ghana berichtet. Dabei wurde auch der Vorwurf laut, dass Konsumenten, die in Deutschland im guten Glauben einen Mehrpreis für Transfair-Süßwaren bezahlen, getäuscht würden und die betroffenen Kleinbauern daraus keinen Vorteil haben.

Es hat sich herausgestellt, dass dieser Bericht vom ZDF schlecht recherchiert und die Zuordnung dieses Produktionsbetriebes zu Transfair nicht zutreffend war. Allerdings ist der dadurch angerichtete Flurschaden immens.

Wir möchten euch alle bitten, weiterhin unserem Verkaufsanhänger die Treue zu halten und in der Bevölkerung, wo immer sich Gelegenheit dazu bietet, darauf hinzuweisen, dass mit dem Kauf der von uns angebotenen Waren, die ja ein vielfältiges Sortiment, u. a. auch aus Indien beinhaltet, viel Gutes erreicht wurde und auch weiterhin erreicht wird. Ganz konkret erhalten Pater John in Indien und Pater Fischer in Südkorea aus den Mehrerlösen auf direktem Weg über uns ständige Unterstützung.

Wer nähere Infos dazu möchte, kann diese gerne bei Vorsitzendem Gottfried Wiesmüller bekommen.

 

Sammelbox für Brillen und Briefmarken

 

Zur Erinnerung oder auch als neue Info:

In der Pfarrkirche beim linken Eingang befindet sich seit längerem eine Sammelbox für gebrauchte Brillen (mit und ohne Gläser) und Briefmarken, die regelmäßig von uns geleert wird und zur Hilfe für bedürftige Länder und Regionen weitergeleitet werden.

 

150 Jahre Kolpingwerk

 

Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Kolpingwerkes gibt die Post heuer eine Sonderbriefmarke heraus, die wir den Mitgliedern zum Kauf empfehlen (auch als Werbeträger sehr gut geeignet!)

 

 

 

Zu guter Letzt

 

Zum Glück gibt’s nur zwei Wege:

Entweder sich so hoch erheben,

dass einem die Welt kleinwinzig erscheint,

oder sich niederlassen in eine tiefe Furche,

wo einem jeder Grashalm unserer Umgebung

als etwas Großes erscheint.

Johann Nestroy

 

Impressum:

 

Herausgeber:                Kolpingfamilie Rottenburg

Redaktion:                    Bernhard Gammel

Vervielfältigung:           Kath. Pfarramt Rottenburg

Internet:                        www.kolping-rottenburg.de